16. November 2007 by internettrends
Online-Office-Lösungen wie Google-Docs und Zoho haben zwei Nachteile: Der eigene Computer hängt nicht immer am Netz (vor allem nicht in der Bahn). Außerdem verweigern Firmen-Firewalls gerne der Zugriff auf diese Lösungen, um Sicherheitslücken zu schließen.
Betriebssystem-gebundene Lösung sind sogenannte Portable-Applications, die ohne Installation und weitere Eingriffe auf den laufenden Computer zum Beispiel auf einem USB-Stick betrieben werden können (auch damit lassen sich Installations-Restriktionen von Administratoren umgehen).
Zum Beispiel gibt es eine recht schlanke Version von OpenOffice, die speziell für diese Zwecke entwickelt wurde: PortableOO. Nachteil: Die abgespeckte Version ist extrem langsam.
Die derzeit kleinste und schnellste Lösung ist Floppy Office. Die 14 Anwendungen sind nur knapp 2 MByte groß - entsprechend mager die Ausstattung. Trotzdem läßt sich damit arbeiten. Unter anderem werden Textverarbeitung, Grafikprogramm, Tabellenkalkulation, E-Mail und ein simples Verschlüsselungsprogramm mitgeliefert. Auch ein Webserver, ein PDF-Generator und ein Tool zum Umbenennen von Dateien sind mit an Bord.
Wem das zu wenig ist: Auf der Website von PortableApps gibt es eine gute Übersicht, welche Anwendungen derzeit klein genug sind, um auf einem USB-Stick zu laufen - mitgeliefert wird gleich das selbst entwickelte Startmenü, das erscheint, wenn der Stick mit einem Rechner verbunden wird.
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16. November 2007 by internettrends

Eine beeindruckende Demo zur Suche von Farbe in Bildern gibt es bei Idée zu sehen, das auf visuelle Suchen spezialisierte Unternehmen hat unter anderem Adobe als Kunden.

Auf der Site lassen sich Kombinationen aus Farben anklicken, während die Site mit hoher Geschwindigkeit entsprechende Bilder dazu liefert. Diese sind nur als Thumbnails zu sehen (es handelt sich nicht um eine Suchmaschine, sondern zunächst nur um eine Demo).
Mit ähnlichen Verfahren beschäftigt sich ebenfalls Riya, die vor ein paar Monaten Like.Com gestartet haben, wo sich Produkte nicht nach der Beschreibung (Text), sondern auf Basis von Bilderkennung suchen lassen.
Schlagworte: bilder, colors, farbe, foto, photo, photos, search, suche
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16. November 2007 by internettrends

Es ist wie mit Schuhen: Man kann nicht mehrere Sender gleichzeitig hören. Jango ist ein neuer Dienst, der nichts neues zu bieten hat, was die anderen auch nicht können (Artikel: Die besten Musik-Webseiten). Künstler eintippen, loshören und ordentlich klicken, was gefällt und was nicht. Jango passt dann das Programm entsprechend dem eigenem Gusto an.

Der Player ist im Vergleich mit Pandora (in Deutschland nicht zu hören) oder Last.FM eher bieder und braucht die breite einer Website. Ein Stand-Alone-Player ist nicht angekündit. Und mit einer Kauf-Funktion sind wohl Hörer von Radio-Stationen auch nicht unbedingt zu ködern.
Und: Ja, ich bin Elton John Fan.
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15. November 2007 by internettrends
Wer gerne liest und vorher gerne ausdruckt oder vielleicht Besitzer eines der wenigen E-Book-Reader ist, der sollte mal auf der Liste der besten 20 Websites für kostenlose E-Books vorbeischauen.
Neben der oben genannten Hardware sollten solide Englischkenntnisse vorhanden sein, denn es wird nicht Deutsch gesprochen. Einzig vom Projekt Gutenberg gibt es beim Spiegel Texte in unserer Sprache.
Ungewöhnliche Bücher in vielen Formaten - zum Beispiel auch für den iPod - gibt es auf ManyBooks.
Für Freunde der schnellen Literatur sind Drehbücher eine echte Empfehlung. Mit rund 100 Seiten können diese schnell gelesen werden. Am besten in einen Palm laden und in der U-Bahn konsumieren. Zu finden bei Script-O-Rama und DailyScript - für Filmfreunde gibt es dort auch viele frühe Entwürfe mit nicht verfilmten Szenen.
Schlagworte: bücher, book, books, e-book, e-books, ebook, ebooks, free, lesen, list, reading
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15. November 2007 by internettrends

Suchen für Cent - das gibt es schon. Bei FreeRice ist dieses Thema in einen Vokabeltrainer verwandelt worden: Für jedes richtig geratene Wort spendet Poverty zehn Reiskörner an die Vereinten Nationen (genauer: den Gegenwert der Reiskörner als Geldbetrag).

Das ist mal eine ganz andere Art der Motivation, wenn die Körner in der Holzschale mit jedem richtig geratenen Wort mehr werden. Allerdings bleiben die Beträge abstrakt und die Glaubwürdigkeit einer solchen Aktion liegt doch weit hinter allen anderen Spenden-Aktivitäten, bei denen ja auch immer gerne gefragt wird: Kommt das Geld dort an, wo es gebraucht wird?
Ganz unbeliebt scheint die Site nicht zu sein. Unter “Totals” zeigt die Statistik, dass zum Beispiel am 14. November immerhin über 18 Millionen Wöter richtig erraten worden sind.
Also ran ans Lernen. Denn: Jedes Wort zählt…
Schlagworte: dicitionary, englisch, english, hunger, learning, lernen, money, poverty, rice, spend, united nations, words
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6. November 2007 by internettrends
Aus Angst, dass eines der berühmtesten Bilder der Welt weiter verblasst und irgendwann vielleicht ganz verschwindet, wurde von Leonardo Da Vincis Abendmahl eine digitale Kopie mit einer Auflösung von 16 Milliarden Pixel angefertigt (als Vergleich: Google durchsucht rund 8 Milliarden Websites).

Auf der Website Haltadefinizione kann das Werk in allen Details bewundert werden. Bereits ab einer Vergößerung von 20 Prozent sieht das Kunstwerk eher aus wie ein Bild aus Google Earth.

Das Projekt zeigt die Chancen der Digitalisierung. Jährlich wird das Gemälde von 350.000 Touristen bewundert. Die werden im Halbdunkel an der Malerei vorbei geschleust - und das nur mit Anmeldung. Die digitale Kopie kann nun auf der ganzen Welt bewundert werden, ohne in die Santa Maria delle Grazie in Mailand pilgern zu müssen.
Schlagworte: art, digital, photo, record
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6. November 2007 by internettrends
ExploraTree ist eine neue Webanwendungs-Art der Spezies á la Vyew und Microsoft Visio. Neben einer gut gemachten Oberfläche, die nicht mehr schlechter ist als bei einer fest installierten Software, sind eine Vielzahl von Kreativ-Vorlagen der eigentliche Clou von ExploraTree. Und die sollen helfen beim Denken und Kreativ-Sein.

Über den Sinn einer Online-Mindmap ist schon genug philosophiert worden. Und ein paar Kreise oder Quadrate als Vorgabe für kreatives Arbeiten lassen sich ebenfalls mit einer Menge Fragezeichen versehen.
Ungeachtet dessen ist ExploraTree eine tolle Internetanwendung, mit der auch wirklich große Zeichnungen erstellt werden können (Arbeitsfläche ist 4×4 DinA4).

Weitere Informationen:
Schlagworte: cad, creativity, kreativität, learning, lernen, microsoft, zeichnen
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6. November 2007 by internettrends
Grafische Therausi (oder wie heißt der Plural?) gibt es viele. Visuwords zeigt dabei jetzt die am besten gelungene Grafik, die mit Hilfe von zahlreichen Farben, auch die Art der Verbindung darstellt.

Über den Mehrwert dieser Darstellung kann man streiten und den dicken Duden auf den Tisch schlagen - oder besser das Herkunftswörterbuch. Trotzdem bietet die Visualisierung der Zusammenhänge klare Vorteile gegenüber der Liste. Und Visuwords bietet ein weiteres Feature: Nach dem Vorbild des klassischen Oxford-Dictionary wird die Erklärung des Wortes angezeigt, wenn man mit der Maus darüber zieht.
Schlagworte: dictionary, map, thesaurus, visualization, words
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6. November 2007 by internettrends

Kostenlose Online-Speicher gehen in die nächste Runde. ADrive bietet 50 GByte (fünfzig Gigabyte) kostenlos zum Speichern von Fotos, Präsentationen und Dokumenten. Größte einzelne Uploads dürfen bis zu 2 GByte groß sein.
Damit dürfe ADrive zum vollständigen Backup der meisten Laptops genügen. Werden nur die eigenen Dateien gesichert, dürften der Speicherplatz ein paar Jahre ausreichen - inklusive der Fotos von ein paar längeren Auslandsreisen.
Bisher läuft die Plattform komplett web-basiert. Software für Drag-and-Drop sowie ein Premium-Service und Erweiterung der Speichermöglichkeiten sind bereits angekündigt.
Schlagworte: backup, data, files, online, storage, webdrive
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4. November 2007 by internettrends
Die Fronten scheinen erhärtet zu sein. In den letzten drei Monaten hat sich laut Alexa wenig getan, bei den besten Online-Musikseiten (Artikel). Unangefochten auf Platz eins ist Last.FM, gefolgt von Deezer.com. Abgeschlagen sind Musicovery.com und Finetune.com. Hier die Alexa-Statistik:
Klicken zum Vergrößern.
Platzwechsel sind wohl kaum zu erwarten. Einzig Last.FM scheint kontinuierlich Hörer zu gewinnen. Höchstens Pandora könnte da noch einen der Top-Plätze ergattern, sollte die Website wieder außerhalb der USA senden dürfen.
Schlagworte: audio, mp3, music, musik, radio
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