Elf Sprachen. Jeweils einhundert Lektionen. Klingt verlockend – und tatsächlich ist Mango gut gemacht, sofern man als Ausgangssprache Englisch akzeptiert. Wobei für die Anfängerlektionen das Schulwissen genügen dürfte.
Die Lektionen entsprechen den üblichen Lehrbüchern – interaktive Präsentation. Didaktische Glanzleistungen sind nicht zu finden. Dafür muss man sich nicht mit der alten Welt von Buch und CD herumquälen. Auch die Darstellung der Zeichen ist (in den Chinesisch-Lektionen) ausgezeichnet, reicht allerdings nicht, um das Schreiben zu erlernen.
Überraschend, dass die Website die Kurse kostenlos ohne Werbebelästigung anbietet. Beta-Status wird wohl nicht lange erhalten bleiben.
Lernen Sie schnell, denn die Flash-Lektionen lassen sich natürlich nicht herunterladen! Mango ist also nichts für Bahn und Flugzeug.

Was ganz klar fehlt: 2.0. Auf Interaktivität ist hier – bisher – völlig verzichtet worden. Sollten sich genügend User finden, wäre ein Austausch innerhalb der Lektion eine tolle Idee. Warum nicht anzeigen, wer online an der gleichen Stelle lernt? Dialoge würden sich anbieten und könnten die üblichen, teueren Moderatoren ersetzen.
Abwarten, wie lange wir Mango kostenlos genießen dürfen.