Archiv für die Kategorie ‘apple’
4. November 2007
Aus Gerüchten werden langsam Fakten: Billig wird das iPhone nicht für die zukünftigen Telekom-Kunden. Ab 9. November wird das Gerät exklusiv bei der Telekom für 399 Euro erhältlich sein. Dazu kommen monatliche Gebühren ab 49,95 Euro. Angeblich werde es drei Pakete geben, die sich allerdings nur durch Freiminuten für Telefongespräche und SMS unterscheiden werden. Eine Surf-Flatrate ist bei allen drei Tarifen enthalten.
Bei zwei Jahren Vertragslaufzeit ergibt sich ein Kosten-Minimum von rund 1.600 Euro. Damit ist das iPhone ein ziemlich teurer Spaß. Alternative: Einfach das alte Handy mit Zwei-Komponenten-Kleber auf die Rückseite eines iPod Touch kleben!
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23. Oktober 2007
Noch eine kleine Schwäche der aktuellen Version von Safari: In der Windows-Version des rasend schnellen Browsers zeigen sich Allergien zu WordPress.
Das Schreiben eines Beitrags funktioniert zunächst ohne Probleme, nur beim Einfügen von Links verwirft Safari die Eingabe und der Cursor springt von der Markierung an den Anfang des Texts, ohne die Verknüpfung herzustellen. Bleibt konsequenten Safari-Nutzern nur der Umstieg in die Code-Ansicht.
Hat jemand Erfahrung mit der Mac-Version von Safari in Kombination mit WordPress? Freue mich über Kommentare…
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23. Oktober 2007
Der Apple-Browser Safari (Public Beta 3.0.3) wirkt auf den ersten Blick bereits recht vollständig. Trotzdem zeigen sich noch einige Lücken: Beim Test mit Google Text und Tabellen bringt Safari beim Öffnen einer Tabelle eine Fehlermeldung, zeigt dann jedoch die Inhalte weitgehend identisch wie in anderen Browsern.

Das neue Präsentationsmodul und die Textverarbeitung laufen ohne Beschwerden des Browsers. Wer genauer hinschaut, der kann sehen, dass die drei Office-Module unterschiedlich weit entwickelt sind. Im Bereich „Freigeben“ zeigen die Webapps deutliche Unterschiede in der Funktionalität. Wahrscheinlich nur eine Frage von Wochen bis Google das behoben hat. Oder eine Frage von Versionen, bis Safari auch das ohne Beschwerden schafft. Der Bedarf dürfte vorhanden sein: Bereits Writely, der Vorgänger von Google Text und Tabellen, war eine der beliebtesten Websites an amerikanischen Universitäten. Und gerade dort ist ja nicht nur Apple-Software im Einsatz.
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18. Oktober 2007
Eine tolle Sicht auf amerikanische Studenten: In der vergrößerten Ansicht ist gut erkennbar, welche Rechner in den USA bei jungen Leuten angesagt sind.

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10. September 2007
Trotz aller Diskussionen: Apple setzt Trends und entfesselt das Internet endlich von der klassischen Kombination aus Computer, Maus und Bildschirm. Damit setzen iPod Touch und iPhone auf drei wichtige zukünftige Entwicklung des Internets:
1) Mobile: Auch wenn der iPod Touch nur über W-LAN online ist, lassen sich beide Geräte bequem überall benutzen (mindestens in Reichweite eines Hotspots). Telefonie und MP-3-Player rücken aus dem Fokus der Nutzer, da zumindest die Musicbox längst zum Hygienefaktor bei Mobiltelefonen geworden ist. Konsequent wäre es gewesen, den schwarzen iPod aus der Reihe der klassischen MP-3-Spieler herauszunehmen und das Gerät iWeb statt iPod zu nennen.
2) Eingabe = Ausgabe: Wer braucht noch Maus, Tastatur, Eingabestift? Getreu dem Motto „Weniger ist mehr“ zieht Apple – wie bereits mit der Erfindung der Maus – endlich wieder nach vorne und präsentiert das unkomplizierte Touch-Display. Microsoft arbeitet immer noch an einer klobigen Variante des berührbaren Bildschirms, die wenig Erfolg versprechend so tief ist, dass die Prototypen wie ein Wohnzimmertisch auf dem Boden stehen. Nokia und Samsung setzen dagegen eher auf die Größe einer Handfläche. Die Touchpad-Laptops bekommen endlich praxistaugliche kleine Brüder. Mehr davon…
3) Auf die Hardware-Tour: Leute, die gerne Software programmieren sollten auch ihre eigene Hardware bauen. Das bekannte Zitat von Alan Kay dürfte bei Firmenchef Steve Jobs wahrscheinlich im Büro an die Wand gemalt sein. Konkurrent Microsoft hat immer wieder Versuche gestartet, selbst Hardware auf den Markt zu bringen. Trotz des Erfolgs von Windows, Office und ein paar anderen Anwendungen sind die Kunden bei der iPod-Kopie von Bill Gates eher zurückhaltend. Apple punktet zusätzlich über das offene Betriebssystem OS-X, so dass die User ihr Gerät auf das Niveau eines Schweizer Taschenmesser programmieren können. Währenddesssen erhärten sich die Gerüchte, dass ein ganz anderer nachziehen wird. Aber die Frage wird noch eine Weile offen bleiben, ob Google tatsächlich das eigene Telefon bringen wird – zumal der Name „Phone“ für eine Marke wie Google deutlich zu wenig wäre.
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6. September 2007
Konkurrenz im eigenen Hause? Die Präsentation des hausgemachten iPhone-Nachbaus und der fast komplett umgearbeiteten Produktfamilie der Apple-MP3-Player schafft neben der üblichen Apple-Begeisterung auch Fragen: Ist es vorbei mit der visionären Zielsicherheit von Steve Jobs?
Die Innovationsführerschaft von Apple scheint aufgegeben: Man kopiert sich, schafft Konkurrenz im eigenen Hause und zeigt Videoplayer, die der Wettbewerb teilweise seit Jahren baut. Obendrein wird der Klassiker nicht revolutioniert, sondern lediglich knapp verkleinert und um große Festplatten erweitert – beides preiswerte Frisuren, die offensichtlich mehr Geld in die Kassen von Apple spülen sollen. Wie in der Autoindustrie werden technisch unspektakuläre Produkte auf einmal „Classic“ genannt.
So umstritten der iPod Touch ist: Mit dem Gerät öffnet Apple endlich den internationalen Markt und muss sich nicht auf langwierige Verhandlungen mit nationalen Mobilfunkbetreibern und unterschiedlisten Marktbedingungen herumärgern. Vorbei ist die Diskussion, welcher Netzbetreiber zu welchen Preis das iPhone wann auf den Markt bringt. In Deutschland haben die echten iPhone-Fans das Gerät ohnehin längst gekauft. Bei Gravis in München wird das iPhone gleich am Eingang präsentiert. Die Kunden sind begeistert. Kaum einer fragt, ob man damit schon telefonieren kann. Auf Mobilfunk kann der begeisterte Kunde offensichtlich verzichten, schließlich gibt es genug andere Anwendungsmöglichkeiten (und am Ohr erzeugt das iPhone lange nicht so viel Aufmerksamkeit wie in der Hand).
Die Ähnlichkeit des iPod Touch birgt weitere Vorteile: Höhere Stückzahlen erzeugen niedrigere Herstellkosten (dass Apple das iPhone sofort drastisch verbilligt), bessere Qualität und sowie eine schnellere Evolution der Technik. Je mehr von beiden verkauft werden, desto schneller kann der Kunde sich auf bessere, neue Endgeräte freuen – und Jobs ist bekannt für extrem kurze Lebenszyklen seiner Gadgets.
Auch wenn der iPod Touch als Light-Variante des iPhones abgeklatscht wird: Das Gerät erfüllt konsequent alle Funktionen zukünftiger mobiler Endgeräte: Touchscreen, multifunktionales Betriebssystem, Video (YouTube) und W-LAN-Konnektivität. Vielleicht kann die IP-Telefonie herkömmliche Mobilfunk-Funktionen bald ersetzen – wie bereits jetzt bei Starbucks. Lediglich der Entfall der Kamera schmälert die Taschenmesser-Genialität des Geräts, obwohl die Zubehör-Hersteller diese Lücke sicher rasch füllen werden. Die Prognose ist klar: Wo das iPhone nicht schnell genug einen Mobilfunkbetreiber findet, wird der iPod Touch zum Liebling der Nation.
Bleibt nur eine Frage: Warum hat Apple bei Shuffle, Nano und Classic auf W-LAN und innovative Eingabegeräte verzichtet? Und mit ein paar eingebauten Spielen wird sich die anspruchsvolle Apple-Gemeinde langfristig nicht abspeisen lassen…
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