Archiv für die Kategorie ‘beta’
16. November 2007

Eine beeindruckende Demo zur Suche von Farbe in Bildern gibt es bei Idée zu sehen, das auf visuelle Suchen spezialisierte Unternehmen hat unter anderem Adobe als Kunden.

Auf der Site lassen sich Kombinationen aus Farben anklicken, während die Site mit hoher Geschwindigkeit entsprechende Bilder dazu liefert. Diese sind nur als Thumbnails zu sehen (es handelt sich nicht um eine Suchmaschine, sondern zunächst nur um eine Demo).
Mit ähnlichen Verfahren beschäftigt sich ebenfalls Riya, die vor ein paar Monaten Like.Com gestartet haben, wo sich Produkte nicht nach der Beschreibung (Text), sondern auf Basis von Bilderkennung suchen lassen.
Schlagworte:bilder, colors, farbe, foto, photo, photos, search, suche
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30. Oktober 2007
Seit Adobe angekündigt hat, die gesamte Programmpalette in den nächsten zehn Jahren als Webapps anzubieten, ist die Diskussion entbrannt, was denn alles online machbar ist. Hier ein paar Beispiele:
Etwas mehr als die übliche Datenbank – nämlich eine tolle Benutzeroberfläche – bietet Verwandt.de. Ähnlich wie Mind-Mapping-Lösungen (z.B. Mindomo) geht es beim Stammbaum vor allem um eine gute Visualisierung und ein solides Interface. Vorteil hier: Man kann auch gemeinsam mit entfernten Verwandten an seiner Familiengeschichte arbeiten.

Bei den mittlerweile etablierten Online-Offices ist Zoho ganz vorne: Im Konkurrenzkampf gegen Google-Office fährt Zoho mit mehr Anwendungen auf, darunter auch eine Datenbanklösung sowie zahlreiche Planungs- und Group-Anwendungen. Neu bei Zoho ist eine Anwendung zur Auswahl von Bewerbern (Zoho-Challenge) sowie der Zoho-Viewer, mit dem Dokumente in Webseiten – auch in Blogs – eigebettet werden können.

Hochkultur der Webapps sind erste Videoschnitt-Dienste: Jumpcut ist damit eine echte Rarität und bietet zunächst nur einfache Schnitt- und Bearbeitungsfunktionen. Bevor der Benutzer dort angekommen ist, muss er allerdings erst einmal sein Bildmaterial hochladen. Und das ist immer noch lästiger als das anschließen der externen Firewire-Festplatte.
Von der einfachen Whitepaper-Anwendung zu einer Kommunikationsplattform hat sich Vyew hochgearbeitet. Mitterweile bietet die Webanwendung das Hochladen und Bearbeiten von Office-Dokumenten genauso an, wie Desktop-Sharing und ein recht tüchtiges Zeichenprogramm – alles zusammen soll die Benutzer in die Lage versetzten, sogar Projekte mit der Anwendungen zu organisieren. Insgesamt wirkt das Bild von Vyew etwas ohne konkrete Richtung.

Die Zukunft: Das gesamte Desktop im Browser. Das Konzept von einem zentralen Rechner ist nicht neu. In den 70er waren es ANSI-Terminals, mit denen Großrechner von vielen Benutzern gesteuert wurden. In den 90er kam das Thema nochmal auf, nachdem Systemadministratoren die Installationen und Updates über die Köpfe wuchsen. Und heute versuchen ein paar Startups, gleich ganz Windows in den Browser zu stopfen. Das steckt allerdings noch im Strampelanzug. Desktoptwo gibt einen Ausblick, was bald machbar sein könnte. Neben der hübschen Grafik sind Funktionen und Anwendungen eher Nebensache.

Schlagworte:free, google, office, online, software, video, web2.0, webapps
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21. Oktober 2007

Version 1 des sozialen Web-Brwosers Flock rückt näher. Die neueste Ausgabe des Browers bleibt eine Frage der Einstellung: Trotz vieler guter Funktionen sollten potenzielle Umsteiger sich gründlich überlegen, ob sie eingespielte Tools wie Delicious, Clipmarks und diverse gute RSS-Reader aufgeben wollen. Was Flock zeigt ist solide, hat jedoch einen wesentlichen Nachteil: Flock ist ein Schritt zurück in die Offline-Welt.
Wer viel auf verschiedenen Rechnern arbeitet, sowohl zu Hause, im Büro und im Urlaub auf Bookmarks und seine Feeds zugreifen will, der ist bei Flock falsch. Auf der anderen Seite ist es natürlich reizvoll, dass zum Beispiel Fotos sowohl aus dem Netz als auch auf dem eigenen Rechner gemeinsam verwaltet sowie hoch- und runtergeladen werden können.
Andere Funktionen wie „Search on Type“ und das „Web Clipboard“ in dem Inhalte für die spätere Verwendung zwischengespeichert werden können, bieten auch andere Browser – schlimmstenfalls mit Hilfe einer Erweiterung. Das „Web Clipboard“ als Online-Variante bietet sehr gut umgesetzt zum Beispiel das Google Notebook.
Während der Trend eher zu minimalistischen Oberflächen Designs geht, die Platz schaffen für die zunehmend komplexeren Web-Applikationen, ist Flock zwar schön gezeichnet, aber trotzdem brauchen Navigations- und Steuerelemente eine Menge Platz. Außerdem wird die linke Seite des Fensters für viele Funktionen durch den Sidebar verklebt.
Größter Nachteil ist für echte Surfer sicherlich die Geschwindigkeit. Ohne gemessen zu haben: Flock ist deutlich langsamer als Firefox und Camino.
Schlagworte:browser, freeware, social, software
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18. Oktober 2007
Das deutsche Produktteam von Ebay nutzt die live-Version des Marktplatzes zu Testzwecken. In der Kategorie für Baby Bücher und Zeitschriften laufen derzeit fünf leere Test-Artikel (bitte nicht bieten).

Darüber hinaus haben die Onlinehändler aus Berlin einen eigenen Shop aufgebaut, auch wenn das Angebot derzeit etwas dürftig ist:

Wenn Ebay schon Experimente auf der eigenen Plattform veranstaltet, wäre es lustiger, sie würden ein paar Artikel aus eigenem Fundus einstellen. Wer weiß, was in der Rumpelkammer in ein ordentliches Budget für die Weihnachtsfeier verwandelt werden kann?!
Schlagworte:ebay, shopping, test
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18. Oktober 2007
Die Begeisterung ist (etwas) lediert: Heute hat die Software-freie Videokonferenz-Webanwendung TokBox den Apple-Browser Camino zweimal ordentlich zur Strecke gebracht. Zwar funktioniert die Übertragung des Videobilds weiter, aber der Ton war unterbrochen und der Browser stand komplett still.
Erlauben wir es den Betreibern der Site. Zumal am linken Rand ein gut gemachter Reiter für Feedback angebracht ist – den man bei Stillstand allerdings erst nach dem Neustart von Camino anklicken kann.
Schlagworte:collaboration, communications, kommunikation, messenger, phone, skype, telefon, video
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