Online-Office-Lösungen wie Google-Docs und Zoho haben zwei Nachteile: Der eigene Computer hängt nicht immer am Netz (vor allem nicht in der Bahn). Außerdem verweigern Firmen-Firewalls gerne der Zugriff auf diese Lösungen, um Sicherheitslücken zu schließen.
Betriebssystem-gebundene Lösung sind sogenannte Portable-Applications, die ohne Installation und weitere Eingriffe auf den laufenden Computer zum Beispiel auf einem USB-Stick betrieben werden können (auch damit lassen sich Installations-Restriktionen von Administratoren umgehen).
Zum Beispiel gibt es eine recht schlanke Version von OpenOffice, die speziell für diese Zwecke entwickelt wurde: PortableOO. Nachteil: Die abgespeckte Version ist extrem langsam.
Die derzeit kleinste und schnellste Lösung ist Floppy Office. Die 14 Anwendungen sind nur knapp 2 MByte groß – entsprechend mager die Ausstattung. Trotzdem läßt sich damit arbeiten. Unter anderem werden Textverarbeitung, Grafikprogramm, Tabellenkalkulation, E-Mail und ein simples Verschlüsselungsprogramm mitgeliefert. Auch ein Webserver, ein PDF-Generator und ein Tool zum Umbenennen von Dateien sind mit an Bord.
Wem das zu wenig ist: Auf der Website von PortableApps gibt es eine gute Übersicht, welche Anwendungen derzeit klein genug sind, um auf einem USB-Stick zu laufen – mitgeliefert wird gleich das selbst entwickelte Startmenü, das erscheint, wenn der Stick mit einem Rechner verbunden wird.